diff --git a/content/blog/2026/2026-07-28-schutz-statt-schikane-fuer-trans-menschen/index.md b/content/blog/2026/2026-07-28-schutz-statt-schikane-fuer-trans-menschen/index.md index ff6541d..43f284e 100644 --- a/content/blog/2026/2026-07-28-schutz-statt-schikane-fuer-trans-menschen/index.md +++ b/content/blog/2026/2026-07-28-schutz-statt-schikane-fuer-trans-menschen/index.md @@ -28,13 +28,13 @@ Gegen die Einführung einer Transkartei haben wir uns [bereits letztes Jahr ausg ***Die-In des trans Blocks auf dem CSD Hamburg: Protest gegen zunehmende Gefährdung queerer Menschen und geplante Verschlechterungen der Versorgung*** -*Hamburg, 27. Juli 2026 – Angst gehört für viele queere Menschen längst zum Alltag. Der Anschlag in Berlin hat erneut gezeigt, wie verletzlich unsere Community ist. Deshalb darf im Umgang mit diesem Gewaltakt das Motiv nicht geleugnet werden. Transfeindlicher Aktivismus wird zunehmend fanatischer – und ist für Menschen wie uns lebensgefährlich.* +*Hamburg, 27. Juli 2026 - Angst gehört für viele queere Menschen längst zum Alltag. Der Anschlag in Berlin hat erneut gezeigt, wie verletzlich unsere Community ist. Deshalb darf im Umgang mit diesem Gewaltakt das Motiv nicht geleugnet werden. Transfeindlicher Aktivismus wird zunehmend fanatischer - und ist für Menschen wie uns lebensgefährlich.* -*Wie bekannt wurde, plant die Hamburger Innenbehörde eine neue Meldedatenverordnung nach dem Vorbild Baden-Württembergs. Für trans Personen bzw. Menschen, die ihren Personenstand nach dem Selbstbestimmungsgesetz geändert haben oder zukünftig ändern, hätte dies schwerwiegende Konsequenzen: Ihre Daten – einschließlich abgelegter Vornamen und dem zugewiesenen Geschlechtseintrag bei Geburt – würden künftig gegenüber allen Hamburger Ämtern offengelegt.* +*Wie bekannt wurde, plant die Hamburger Innenbehörde eine neue Meldedatenverordnung nach dem Vorbild Baden-Württembergs. Für trans Personen bzw. Menschen, die ihren Personenstand nach dem Selbstbestimmungsgesetz geändert haben oder zukünftig ändern, hätte dies schwerwiegende Konsequenzen: Ihre Daten - einschließlich abgelegter Vornamen und dem zugewiesenen Geschlechtseintrag bei Geburt - würden künftig gegenüber allen Hamburger Ämtern offengelegt.* *Dies wäre ein massiver Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung und erhöhte das Risiko von Diskriminierung, Fehlbehandlung und Gewalt. Solch ein Eingriff bringt keinen Nutzen für die Gesellschaft oder die Behördenabläufe, sondern knüpft an Traditionen im deutschen Recht an, über marginalisierte Gruppen staatlich zu verfügen und sie mit bürokratischen Zumutungen zu belasten. Die Folgen für die psychische Gesundheit von trans\*, inter\* und nicht-binären Menschen sind erkennbar und messbar.* -*Parallel dazu plant die Sozialbehörde, die Förderung und Arbeit der Beratungsstelle 4Be zum 31. Dezember 2026 einzustellen – einer der zentralen Anlaufstellen für trans und genderdiverse Menschen in Hamburg. Darüber hinaus droht im kommenden Jahr eine drastische Einschränkung der medizinischen Versorgung: Sie soll künftig nahezu ausschließlich im Rahmen der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) stattfinden. Für Hamburg würde das bedeuten, dass die medizinische Versorgung von trans Menschen faktisch auf eine große Klinik konzentriert würde.* +*Parallel dazu plant die Sozialbehörde, die Förderung und Arbeit der Beratungsstelle 4Be zum 31. Dezember 2026 einzustellen - einer der zentralen Anlaufstellen für trans und genderdiverse Menschen in Hamburg. Darüber hinaus droht im kommenden Jahr eine drastische Einschränkung der medizinischen Versorgung: Sie soll künftig nahezu ausschließlich im Rahmen der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) stattfinden. Für Hamburg würde das bedeuten, dass die medizinische Versorgung von trans Menschen faktisch auf eine große Klinik konzentriert würde.* *Dies käme einer Pathologisierung der Versorgung gleich und würde die Zugänge für viele Betroffene massiv erschweren.*